Sarninghäuser Straße 47-49
31595 Steyerberg
Mo. - Fr. 09:00 – 19:00 Uhr
 

Fahrpraxis

Sechs komplett ausgerüstete Praxiswagen mit modernen Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten stehen für Notfälle und natürlich die allgemeine Versorgung Ihrer Pferde im täglichen Einsatz.

Prophylaxe

Ob Schutzimpfung, Parasitenbekämpfung oder hygienische Maßnahmen. Wir helfen Ihnen, bei Ihren Tieren Krankheiten vorzubeugen.

Die wichtigsten Schutzimpfungen:
– Tetanus
– Influenza
– Equines Herpesvirus
– West-Nil-Virus

Parasitenbekämpfungen:
– Regelmäßige Kotprobenuntersuchungen / Wurmkurverabreichung
– Haut- & Felluntersuchungen / Ektoparasitenbehandlung

Hygienische Maßnahmen:
– Beratung bei der Stall- & Weidehaltung

Gynäkologie / Andrologie

Die Fortpflanzungsmedizin beim Pferd bildet einen großen Schwerpunkt in unserer Klinik!
Wir bieten eine ambulante und stationäre Betreuung Ihrer Zuchtstuten sowohl für den Natursprung als auch für die Besamung (Frisch-/Tiefgefriersperma).  Dies beinhaltet die notwendigen Tupferproben, Folikellkontrollen, Ultraschalluntersuchungen und Uterusbiopsien oder endoskopische Untersuchungen der Gebärmutter. Bei Bedarf führen wir auch endoskopische Eileiterbesamungen durch.

Wir sind eine anerkannte EU-Embryotransferstation.

Darüber hinaus bieten wir die chirurgische Korrektur bei älteren Problemstuten oder nach Geburtsverletzungen an.

Wir begleiten Ihre Zuchtstuten während der gesamten Trächtigkeit und in der Geburtsphase. Auf Wunsch ist das Abfohlen von Risikostuten in der Klinik möglich, wobei die Stuten rund um die Uhr überwacht werden.

Zahnmedizin

Die Zahngesundheit Ihrer Pferde und die Erhaltung dieser liegt uns sehr am Herzen. Ambulant sowie stationär arbeiten wir hochspezialisiert und mit modernster Ausrüstung, um eine schonende Behandlung durchführen zu können.

Innere Medizin

Wir kümmern uns mit großer Kompetenz um die vielen komplexen Fälle der inneren Medizin.
Dazu gehören eine gründliche Anamnese und Untersuchung.

Hier nutzen wir die Möglichkeiten spezieller Ultraschalluntersuchungen, Röntgen und Biopsieverfahren.
Blutuntersuchungen werden sofort im In-House-Labor durchgeführt. Bei Bedarf arbeiten wir aber auch mit kompetenten Fremdlaboren zusammen.

 

 

Chirurgie

Wir bieten alle Standardoperationen bei Pferden an.

Dazu gehören unter anderem

– Kastration
– Kryptorchiden-Op (inguinal und abdominal)
– Nabelbruch
– Tumor-Op’s
– Fesselringband
– Unterstützungsband
– Arthroskopien
– Tendovaginoskopie
– Bursoskopie (Minimalinvasive, arthroskopische Untersuchung und Behandlung des Hufrollenschleimbeutels)
– Anbohrung Strahlbeinzyste
– Osteosynthese

 

 

 

Erklärungen der einzelnen Behandlungsmethoden:

Behandlung (Anbohrung) Strahlbeinzyste/Strahlbeinödem:

In der fortgeschrittenen Phase der Erkrankung der Hufrolle wird der Schmerz unter anderem durch einen erhöhten intraossären Druck verursacht (Druck im Knochen). Das Ergebnis dieses inneren Drucks ist die Nekrose im zentralen Bereich des Strahlbeins, es bildet sich eine Knochenzyste. Durch die Anbohrung der Zyste wird der Druck im Knochen reduziert und die Durchblutung verbessert. Diese operative Maßnahme in Kombination mit einer Bursoskopie und BMAC (Instillation von Knochenmarkkonzentrat) führt in vielen Fällen zu einer langfristig erfolgreichen Therapie dieser Erkrankung.

 

Orthopädie

Ob Lahmheit oder schmerzhafte Erkrankung des Bewegungsapparates – gründliche klinische und diagnostische Untersuchungen mit modernen Geräten helfen uns bei der Therapie und Prognose für Ihr Tier.

Wir bieten unter anderem an

– Ausführliche Lahmheitsdiagnostik (inklusive Gelenks- und Leitunsanästhesie)
– Röntgenuntersuchungen (digital)
– Ultraschalluntersuchungen (Sehnen, Gelenke, Schleimbeutel u.a.)
– Bursografie

Zusätzlich zu den Standard-Behandlungen der Orthopädie bieten wir:

– BMAC (Bone Marrow Aspirate Concentrate)
– PRP (Platelet Rich Plasma)
– Kombinationstherapie aus Micro-Fat & PRP

 

 

Erklärungen der einzelnen Behandlungsmethoden:

Bursografie – Spezielle Diagnostik beim Hufrollensyndrom:

Oft ist Röntgen allein nicht ausreichend um eine Diagnose im Hufbereich zu stellen. Durch Kontrastradiographie (Röntgen mit Kontrastmittel) im Hufrollenschleimbeutel (Bursa podotrochlearis) in Kombination mit einer Ultraschalluntersuchung kann man einen guten Überblick von den Weichteilen der Hufrolle erhalten.

 

Knochenmarkaspirationskonzentrat – BMAC (Bone Marrow Aspirate Concentrate):

Knochenmarkaspirationskonzentrat (BMAC) ist reich an regenerativen Zellen (u.a. Stammzellen) und Thrombozyten mit den entsprechenden Wachstumsfaktoren. Bei hartnäckigen Läsionen oder wenn vorherige Behandlungen keinen Erfolg hatten, ist BMAC die Behandlung der Wahl. 

Es wird am stehenden, sedierten Pferd Knochenmark aus dem Brustbein entnommen und direkt in unserem Labor aufbereitet. Die Entnahme, Aufbereitung sowie die Vorbereitung und Behandlung des Patienten findet innerhalb einer Stunde statt und das Pferd kann am gleichen Tag nach Hause entlassen werden.

 

Thrombozytenreiches Plasma – PRP (Platelet rich plasma) 

Beim sedierten Patienten wird Blut entnommen und thrombozytenreiches Plasma (ca.3-7x mehr Thrombozyten als in normalem Blut) in unserem Labor produziert. Die Thrombozyten enthalten zahlreiche Wachstumsfaktoren, die die Heilung von Läsionen in den Sehnen, Bändern und Gelenken anregen. Die lokal konzentrierten körpereigenen Wirkstoffe sind eine effektive regenerative Therapie. Diese Behandlung wird 1 – 3 mal ins betroffene Gewebe appliziert. Die Häufigkeit der Anwendung ist abhängig von der Größe des Defekts und dem Grad der Lahmheit. 

 

Beide Therapien (BMAC & PRP) finden Anwendung in der Behandlung von Lahmheiten, wie zum Beispiel bei Fesselträgerschäden, Gelenkentzündungen, Schäden an der oberflächlichen oder tiefen Beugesehne.

Das Ziel einer regenerativen Behandlung strebt einen nachhaltigenErfolg an. Es handelt sich hierbei bewusst nicht um ein kurzfristiges Ausschalten der Entzündungen in den o.g.   Bereichen, sondern die Regeneration der betroffenen Strukturen wird angestrebt. Ziel ist ein langfristig lahmfreies Pferd.

PRP wirkt entzündungshemmend, fördert Heilung, ist regenerativ durch die Wachstumsfaktoren

BMAC hat die gleichen Eigenschaften plus deutlich erleichterte Neubildung des betroffenen Gewebes wegen der regenerativen Zellen

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